Wer kennt sie nicht, die touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens: Die Alhambra in Granada, die Sagrada Familia in Barcelona, etc.. Doch wie viele hübsche Dörfer und Städte gibt es in Spanien, von denen man viel weniger hört. Da wären Salamanca, Toledo, Cáceres, Segovia oder auch Alcalá del Jucar, Sos del Rey Católico , Mojácar, und noch viele andere.
Haben Sie jemals etwas von San Vicente de la Barquera, Luarca, Laredo, Cudillero und Castro Urdiales gehört, oder von Frigiliana, Ronda und Casares? Hier gibt es grüne Weiten, aber auch eigenartige und bizarre Landschaften, wie z.B. die Halbwüste Bardenas Reales in Navarra und die Wüste von Tabernas in Almería.
Spanien liegt weltweit auf dem 3. Platz der UNESCO Weltkulturerbestätten, es hat diverse Biosphärenreservate, unzählige Monumente und meisterliche Bauwerke, viel Geschichte und Kultur. Fast nirgendwo gibt es so viele Strände mit der Auszeichnung "Blaue Fahne". Überall gibt es unsäglich viel zu sehen und zu entdecken.
Die spanische Küche hat noch viel mehr zu bieten, als nur die klassische Paella oder die beliebten Calamares fritos. Spanier verbringen viele, ja sogar sehr viele, Stunden zu Tisch! Man ist stolz auf die hiesige Küche. Gut und genüsslich zu speisen ist nicht nur eine Frage der gesundheitsbewussten Ernährung, sondern eine Lebensphilosophie.
Ob Krustentiere, Meeresfrüchte, Fisch, Sepien oder Krake, Reisgerichte, Fleisch gebraten, gekocht oder gegrillt, Aufschnitt, Gemüse und Löffelgerichte (Eintöpfe mit Hülsenfrüchten), die spanische Küche ist so vielfältig, dass die Wahl im Restaurant nicht immer leicht fällt.
Ohne Olivenöl, Knoblauch und auch Paprikapulver, pimentón, sind nur einige der Geheimnisse vieler spanischer Gerichte.
Außerdem haben sie hierzulande großartige Köche, die sie liebevoll „Maestros“ nennen. Dazu gehören u.a. Juan Mari Arzak, Joan Roca, Andoni Mugaritz oder Ferran Adrià, David Muñoz, Dani García, Pedro Subijana o Angel León entre muchos otros.
Jahrhundertealte Volksfeste und Traditionen sind für die Spanier immer wieder eine wahre Freude und Anlass, um hinaus auf die Straße zu gehen und zu feiern. Oft vermischen sich hierbei Folklore, Kunst und Religion, die mit viel Schaulust verfolgt werden.
Es gibt eine große Anzahl an Festen, es gibt das mittelalterliche Schlachtfest, La Matanza (Nord-und Zentralspanien), der Lauf mit Stieren, San Fermín (Pamplona), die Osterzeit, die Semana Santa (landesweit), La Fiesta de Moros y Cristianos (Alicante), das Frühlingsfest El Bando de la Huerta (Murcia), mit regionaler Gastronomie und Folklore, Las Fallas, Valencias Frühlingsfest, La Feria de Abril, das Frühlingsfest Sevillas mit Musik, Tanz und Gastronomie, El Rocio (Málaga), San Isidro (Madrid), Sommerfeste landesweit, usw.. Und natürlich feiern sie Weihnachten, La Noche Buena, Silverster, La Noche Vieja, und den Einzug der Heiligen Drei Könige, Los Reyes Magos und noch vieles mehr. Dabei sein ist alles!
Salamanca ist Europas älteste Universitätsstadt. Sie wird auch die "Goldene Stadt" genannt, wegen ihres sandsteinfarbenen Gemäuers. Architektonisch ist die Stadt einzigartig:
Über die ganze Stadt verteilt gibt es eine Unzahl an Tapasbars. Besonders beliebt ist vor allem die Straße "Van Dyck", etwas außerhalb des Zentrums.
Salamanca hat viele populäre Eigenarten und Legenden, hier nur einige davon.:
Mallorca:
Egal, wo auch immer man hinfährt, es gibt überall etwas zu entdecken. Auf der Fahrt von Andratx bis Puerto Pollensa gibt es wunderschöne Orte, wie z.B. Estellencs, Valdemossa, Sóller, Fornalutx und der Besuch des Klosters Lluc sind auf jeden Fall empfehlenswert.
Auch Santanyí an der Südküste hat viel zu bieten. Hier lohnt es sich über den Wochenmarkt von Santanyí zu schlendern oder die vielen Calas, die Sandbuchten zwischen den Steilküsten zu entdecken.
Im Inland, sowohl in Kastilien-La Mancha, als auch in Kastilien und León, gibt es viele kleine "Schwarze Dörfer", deren Gemäuer aus Schieferstein gebaut sind. Ihre Architektur ist eigenartig und viele von ihnen liegen recht isoliert im Gebirge. Diese Dörfer haben einen ganz eigenen Charakter und ihr Anblick beeindruckt immer wieder aufs Neue.
Fast alle Spanienfans kennen die Balearen, die Kanaren und die Costa del Sol. Doch es gibt viele andere idyllische Plätze Strände, Buchten, Ortschaften und kleine Fischerdörfer im Norden des Landes, von denen man viel seltener etwas hört und die nicht minder schön sind.
Wer eine Reise entlang der nördlichen Küste Spaniens machen möchte und einmal etwas Neues sehen will, der sollte die Rute der "Pueblos pesqueros del Norte" auf jeden Fall bereisen:
Hier gibt es viele kleine Lokale mit Blick auf den Hafen und das Meer, wo die Landsleute gerne einkehren, den Ausblick genießen und dazu ein Glas Wein trinken und jegliche Art von Fisch, Meeresfrüchten, Krustentiere, etc essen.
Über 2,5 Millionen Kirschbäume blühen für ein paar Wochen im Tal der Kirschen, El Valle del Jerte. Überall duftet es förmlich nach Kirschenblüten und vielerorts wachsen die Bäume auf einer Art "hängenden Gärten"
Von Madrid aus fährt man mit dem Auto vorbei am Gebirge Sierra de Gredos. Hier liegen viele hübsche Dörfer, wie z. B. Garganta la Olla, Jarandilla de La Vera oder Cuacos del Yuste im Landkreis La Vera. Man kann dort sehr gut übernachten, um anschließend die Reise zum Valle del Jerte fortzuführen. Vorher empfielt sich noch ein kleiner Abstecher zum Monasterio de San Jerónimo de Cuacos del Yuste aus dem 15. Jahrhundert.
Besonders schön ist der Anblick des Tales in der Frühlingszeit, wenn überall die weißen Kirschblüten blühen. Es gibt diverse Wanderstrecken, wie z.B. die der Garganta de las Nogaledas, wo überall das Rauschen der Wasserfälle erklingt. Einen wunderschönen Ausblick über das gesamte Tal hat man vom "Mirador Tornavacas" aus.
Rundum die nördliche Gebirgskette von Madrid, La Sierra de Guadarrama, gibt es wunderschöne Ortschaften und Naturparks. Außerdem liegen hier einzigartige Schlösser, Kirchen und Klöster.
Hier befinden sich die Naturparkschutzgebiete La Pedriza, Cercedilla und Navacerrada. El Palacio de La Granja de San Ildefonso ist ein prächtiger Königspalast aus dem 15. Jahrhundert. Er diente ursprünglich als Jagdschloss und liegt nahe der Sierra de Guadarrama, gehört aber schon zur Provinz Segovia.
Spanische Weine werden international immer beliebter und der Besuch eines hiesigen Weingutes ist sehr lohnenswert. Landesweit gibt es viele Weinregionen. Für die Rioja Weine sind u.a. die Dörfer Elciego und Laguardia beliebte Anlaufstätten, um an einer der Weinproben teilzunehmen.
Der spanische Weintourismus boomt seit einigen Jahren. Allgemein wird jede Weinprobe begleitet von einer der lokalen Köstlichkeiten, wie z.B. dem jámon ibérico oder spanischem Käse, wie z.B. dem queso Manchego.
Die Costa Brava von Katalonien hat ebenfalls wunderschöne Strände, Sandbuchten und eine einmalige Landschaft:
Ausserdem sehenswehrt im Landesinneren:
Schneeweiße, lichtdurchflutete Häuser, die dicht an dicht stehen. Fast blenden die weißgetünchten Fassaden der kubischen Häuser, wenn das Licht der Sommersonne an ihnen abprallt! Ursprünglich wurden die weißen Dörfer von den maurischen Besetzern an verschiedenen Stellen Andalusiens erbaut. Heutzutage sind sie für jeden Besucher immer wieder schön anzusehen.
Es gibt verschiedene Ruten für diese oft märchenhaften und spektakulären weißen Dörfer, los pueblos bancos.
Es gibt verschiedene Strecken, um diese spektakulären Dörfer mit dem Auto und viel Zeit und Muße abzufahren. Einige der schönsten weißen Dörfer sind u.a. Frigiliana und Casares in Málaga.
In der "Comunidad Autónoma" Extremadura gibt es viel römische, aber auch maurische Geschichte und Architektur. Sie haben eine großartige Küche, wunderschöne Naturparks und überall liegen kleine, alte Dörfer und Städte.
Mérida:
Cáceres: Trujillo:
die Altstadt von Cáceres gehört zum UNESCO-Welterbe
Geburtsstadt des Entdeckers des Inca-Reiches, Fr. Pizarro
Dieses Jahr wurde sie zur Gastronomie-Hauptstadt (2015) erklärt La Plaza Mayor de Trujillo
das Kloster El Real Monasterio de Nuestra Señora de Guadalupe
Das Schloss und die Kirche Santa María La Mayor
die Zysternen von Cáceres – los aljibes
Historische Dörfer: Granadilla, Jerez de los Caballeros, El Valle del Ambroz, etc..
In dieser unglaublich schönen Stadt, die über 2000 Jahre alt ist, gibt es für jeden etwas zu sehen und zu bestaunen: Einst lebten hier friedlich beisammen drei Kulturen und Religionen: die Christen, Juden und Muslime und es ist bis heute eine multikulturelle Stadt:
Das Viertel La Judería ist zur Zeit besonders beliebt für seine Tapasbars, hier essen die Einwohner vor allem gerne flamenquines (Käse-Schinkenröllchen) und berenjenas fritas con miel (fritierte Auberginenstreifen mit Honig)
